Thai-Massage

6. Juni 2002, 11:02
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Wer denkt da nicht zu erst an das berühmt-berüchtigte Nachtleben Bangkoks, an "Massage"-Salons, die ganz andere Dienste anbieten als wirkliche Massagen

Traditionelle Thai-Massage oder Nuad, wie der Thai-Begriff dafür lautet, kann auf eine lange Geschichte der Heilbehandlung zurückblicken. Im Unterschied zu den klassischen westlichen Massageformen orientiert sie sich weniger an der Anatomie des menschlichen Körpers sondern vielmehr an der Jahrhunderte alten Lehre um die Energielinien und -felder. Verspannungen und Verhärtungen werden abgebaut, der gesamte Bewegungsapparat gelockert und der Kreislauf und Stoffwechsel angeregt.

Der Traditionellen Thai-Massage liegt eine der Natur des Menschen entsprechende ganzheitliche Betrachtungsweise zugrunde. Sind bei den klassischen Massagen das Reiben und Kneten der Haut wesentliche Elemente, so werden bei der Traditionellen Thai-Massage lokale Punkte massiert. In der Gesamtheit kann ein als äußerst angenehm empfundener Entspannungszustand erreicht werden.

Die Thai-Massage, deren Wurzeln mehr als 2500 Jahre zurück reichen, ist eine einzigartige Synthese aus sanfter Bewegung, rhytmischer Akupressur, Reflexologie, Stretching und einer Art passiven Yoga.

Als ihr Begründer gilt ein nordindischer Arzt namens Jivaka Kumar Bhaccha, ein Zeitgenosse Buddhas und Leibarzt des Magadha-Königs Bimbisara vor mehr als 2500 Jahren. Auf Kumar Bhaccha werden nicht nur die heute in Thailand angewandten Massage-Techniken zurückgeführt, sondern auch das Wissen über die Heilkraft von Kräutern und Mineralien. Elemente indischer ayurvedischer Medizin sind auch heute noch in Thailand anzutreffen. So gehört Ayurveda und Kräuterheilkunde neben medizinischen Dampfbädern und Massage zum Angebot einer umfassenden Behandlung.(red)

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