KifferInnen verdummen langzeitig nicht

20. August 2003, 11:02
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Kanadische Studie: Hoher Marihuana-Konsum beeinflusst jedoch den Intelligenz-Quotienten negativ

Toronto - Langzeit-Kiffer müssen sich einer kanadischen Studie zufolge keine Sorgen um ihre Intelligenz machen. Wie das "Journal of the Canadian Medical Association" am Dienstag berichtete, verglichen die Wissenschafter die Intelligenzquotienten von 17- bis 20-jährigen Marihuana-Konsumenten mit Altersgenossen, die der Droge inzwischen entsagt hatten.

Zwischen beiden Gruppen seien keine Unterschiede festgestellt worden. "Wir schlussfolgern, dass Marihuana keine langfristigen negativen Folgen auf die Intelligenz insgesamt hat", sagte der Professor für Psychologie an der Carleton Universität in Ottawa, Peter Fried. Bei einem Konsum von fünf oder mehr Joints die Woche stellte die Studie jedoch einen leichten Abfall der IQ-Punkte fest (um 4,1 Punkte).

Die Verfasser der Studie warnten indes vor einer Verallgemeinerung ihrer Ergebnisse: Spezielle kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung seien nicht erfasst worden. Zudem könnten die vergleichsweise kleine Zahl der Studienteilnehmer sowie weitere Variablen das Ergebnis verzerrt haben. (APA/red)

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