Gänseblümchen

4. April 2003, 14:47
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Jedes Kind kennt es, unscheinbar wächst es auf unseren Wiesen und zeigt, dass der Frühling da ist.

Wer im Frühjahr die ersten Gänseblümchen findet und diese mit dem Mund pflückt, bleibt das ganze Jahr gesund, das meint zumindest der Volksmund. Seit dem Mittelalter ist die Heilwirkung des Gänseblümchens bekannt und wird auch in der Volksmedizin genutzt.

Erst durch den Kampf um den "Englischen Rasen" im Garten, wurde dem Gänseblümchen durch das häufige Mähen "Luft" gemacht und es konnte sich so richtig entfalten. So klein und bescheiden es auch aussieht, es kann hervorragende Dienste für den Körper leisten. Das Gänseblümchen hat eine positive Wirkung auf Magen, Galle und Leber.

Rezepttipp:
Wildkräuter-Salatdressing

reichlich Wildkräuter (Löwenzahnblätter, Gänseblümchen, Bärlauch, Sauerampfer, Zitronenmelisse, Salbei, Schnittlauch usw.)
Joghurt
Salz
Zitronensaft oder Orangensaft
etwas Honig
Alle Zutaten zu einer Salatsoße vermischen und über den Salat gießen.

In der Homöopathie wird das Gänseblümchen auch bei Verstauchungen, Quetschungen und Hautkrankheiten eingesetzt. Dazu bereitet man eine Umschlag aus dem Teeaufguss oder eine Paste in dem man die gepflückten Pflanzen zerkleinert und mit Öl vermischt.

Ist man rundum gesund, so bietet das Gänseblümchen seine Wirkung als "Liebesorakel" an. "Er/Sie liebt mich, er/sie liebt mich nicht, er/sie liebt mich, er/sie liebt mich nicht ..."

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