Bürgerliche, die "heimatlos durch die Gegend irren"

30. März 2002, 14:03
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VP-Bundesrat über Potential für neue Partei und ein "freiheitliches Sammelsurium"

Wien - Vincenz Liechtenstein, steirischer ÖVP-Bundesrat, warnt in den "Salzburger Nachrichten" vom Samstag seine Partei, dass eine neue Partei entstehen könnte, die jene Bürgerlichen aufnimmt, die jetzt "heimatlos durch die Gegend irren." "Wenn die ÖVP so weitertut, kommt es unweigerlich zur Gründung einer neuen Partei", die sich jener bürgerlichen Wähler annehmen wird, die der ÖVP in den letzten Jahrzehnten abhanden gekommen sind.

Wie in der Steiermark müsste es der ÖVP bundesweit gelingen, die FPÖ zu schwächen. Der steirischen Landeshauptfrau Waltraud Klasnic sei es "dank ihrer klaren politischen Linie gelungen, die Freiheitlichen von 29,2 Prozent (Nationalratswahl 1999) auf 12,4 Prozent (Landtagswahl 2000) zu drücken".

Ähnliches müsste der ÖVP auch auf Bundesebene und, in abgeschwächter Form, in Wien gelingen, so : "Dieses ganze freiheitliche Sammelsurium ist ja überflüssig. Die waren früher bei vier Prozent." (APA)

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