RSF kritisiert körperliche Gewalt gegen Journalisten in der Ukraine

29. März 2002, 20:36
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Seit 1998 wurden zehn Journalisten unter nicht geklärten Umständen getötet

Die Menschenrechtsorgnisation "Reporter ohne Grenzen" (RSF) hat vor den ukrainischen Parlamentswahlen am Sonntag die "ständige Zunahme der Gewalt gegenüber der Presse" im osteuropäischen Land kritisiert. In einer am Freitag veröffentlichten Aussendung heißt es, seit 1998 seien in der Ukraine zehn Journalisten unter nicht geklärten Umständen getötet worden, 41 weitere seien schwer verletzt worden. In der Legislaturperiode 1998 bis 2002 habe die körperliche Gewalt gegenüber Journalisten ständig zugenommen. Diese Gewalt laste schwer auf dem Recht auf Informationsfreiheit in der Ukraine. (APA/AFP)
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