"Österreichische Stromlösung" nimmt Formen an

29. März 2002, 18:29
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Schaffung von zwei Gemeinschaftsunternehmen kolportiert

Wien - Die viel diskutierte österreichische Stromlösung ist in ihren Grundzügen offenbar auf Schiene, berichtet die "Neue Kronen Zeitung" in ihrer Samstag-Ausgabe. Demnach soll es zwei Gemeinschaftsunternehmen geben, eines, in dem die EnergieAllianz und ein zweites, in dem der Verbund das Sagen hat. Dies sei freilich nur ein "erster Schritt", eine Fusion der beiden Unternehmensteile sei wegen Bewertungsproblemen vorerst nicht geplant.

Bei der geplanten Vertriebsfirma für Großkunden solle die EnergieAllianz die Mehrheit bekommen. Den zweiten Teil der angepeilten österreichischen Stromlösung bilde ein "Handelshaus", über das die Stromaufbringung gesteuert werde. Hier solle der Verbund die Mehrheit bekommen.

E.ON soll "von sich aus verzichten"

Verbundpartner E.ON werde von selbst gehen, hofft man offenbar laut Zeitungsbericht: "Wenn die E.ON unser Ergebnis sieht, wird sie erkennen, dass sie dort zu wenig Einfluss hätte und von sich aus verzichten", wird ein Insider zitiert. (APA)

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