Schub für Wintertourismus

29. März 2002, 17:26
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Kräftiges Nächtigungsplus im Februar

Wien - Nach rückläufigen Nächtigungszahlen im Jänner hat der österreichische Wintertourismus jetzt einen Schub erhalten. Durch durch das Plus im Februar 2002 von 5,3 Prozent legte die Zahl der Übernachtungen in den ersten zwei Dritteln der Wintersaison 2001/2002 (November 2001 bis Februar 2002) auf 38,71 Millionen zu, was einem Anstieg um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht (November 2001: plus 6,3 Prozent, Dezember 2001: plus 5,3 Prozent, Jänner 2002: minus 1,1 Prozent), meldete die Statistik Austria am Freitag.

Das "erfreuliche Ergebnis" der letzten vier Monate brachte vor allem die Vorliebe der Ausländer (plus 3,9 Prozent) für Österreich hervor, während die Inländer-Nächtigungen nur leicht zunahmen (plus 0,9 Prozent). Gefragt waren nach wie vor Nobelherbergen der 5- und 4-Sterne-Kategorie.

Zwei Drittel kamen aus dem Ausland

Die Zunahme der Gästezahl war in von November 2001 bis Februar 2002 mit einem Plus von 3,1 Prozent ähnlich hoch wie die der Nächtigungen. Rund zwei Drittel der Urlauber reisten aus dem Ausland an, ein Drittel waren Einheimische. Die meisten Gäste kamen wieder aus Deutschland (3,45 Millionen). Die Reiseunlust der Amerikaner schlug sich sowohl in geringeren Gäste- als auch Nächtigungszahlen nieder. Die Zahl der Übernachtungen sank in den vergangenen vier Monaten um 19,3 Prozent auf 272.500, jene der Ankünfte um 23,1 Prozent auf 85.000. Von den Deutschen erholten sich 0,6 Prozent mehr Gäste in Österreich, diese buchten aber um 0,4 Prozent weniger Übernachtungen (insgesamt 18,21 Millionen). Die Vorlieben im Februar unterscheiden sich von den bisherigen Trends. Das größte Nächtigungsplus mit 8,5 Prozent gab es in Voralberg, gefolgt von Wien (plus 7,7 Prozent) und dem Burgenland (plus 7,1 Prozent). Im nächtigungsstärksten Bundesland Tirol (6,89 Millionen Übernachtungen) wurden im Februar 2002 um 6,4 Prozent mehr Nächtigungen und um 4 Prozent mehr Gäste gezählt. Insgesamt weniger Urlauber blieben über Nacht in Kärnten (minus 1,6 Prozent) und in Niederösterreich (minus 1,4 Prozent). Auch Salzburg (plus 5,6 Prozent), Oberösterreich (plus 2 Prozent) sowie die Steiermark (plus 0,7 Prozent) legten im vergangenen Monat bei den Übernachtungen zu. (APA)

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