Angst vor Krebs schwächt die Immunabwehr

30. März 2002, 12:00
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Das Risiko einer Erkrankung erhöht sich dadurch

Erlangen - Die Angst vor einer Krebserkrankung schwächt die Immunabwehr auch gegen Tumorzellen. Damit kann die Angst selbst zu einem Risikofaktor für Krebs werden, wie nach einem Bericht der Zeitschrift "ZNS-Spektrum" eine japanische Studie ergab.

Die Wissenschafter stellten bei Menschen mit starker Furcht vor einer bösartigen Tumorerkrankung eine deutlich verminderte Aktivität der natürlichen Killerzellen fest. Diese Zellen spielen eine wichtige Rolle in der immunologischen Abwehr von Tumorzellen und mikrobiellen Infektionen. Bei Patienten mit Krebsangst erreichte die Aktivität der Killerzellen lediglich 35 Prozent, bei den übrigen Testpersonen dagegen im Durchschnitt 44,7 Prozent. (APA)

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