Bluttest bei Atemnot kann Hinweis auf Herzversagen liefern

29. März 2002, 09:44
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Führt zur richtigen Diagnose

Atlanta - Eine unaufwendige Blutuntersuchung kann wertvolle Hinweise auf drohendes Herzversagen liefern. Das ergab eine Untersuchung des Herzzentrums San Diego. Davon könnten vor allem Ärzte in Notaufnahmen profitieren, um zu erkennen, ob Patienten mit Atemnot auf Herzstörungen behandelt werden müssten, heißt es in der Studie des Veterans Affairs Medical Centers. Der Bluttest dauert nur rund 15 Minuten und kostet umgerechnet etwa 20 Euro.

Untersucht wird die Ausschüttung von natriuretischem Peptid, einem Protein, dessen Produktion bei mangelnder Herzleistung und damit erhöhtem Blutdruck im Herz oft sehr stark ansteigt. Damit könne die Diagnose, ob Atemnot durch Herzprobleme verursacht wird, mindestens unterstützt werden, erklärte der wissenschaftliche Leiter der Studie, Alan Maisel.

Allein die Blutuntersuchung führte der Studie zufolge in 83 Prozent der Fälle zur richtigen Diagnose. Insgesamt wurden die Gesundheitsdaten von 1.586 Personen in Europa und den USA untersucht.(APA)

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