Ariane-4-Rakete bringt europäischen und japanischen Satelliten ins All

29. März 2002, 15:15
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Astra 3A soll den deutschsprachigen Raum mit direkten Breitbanddiensten versorgen

Kourou/Paris - Eine Ariane-Trägerrakete hat in der Nacht zum Karfreitag einen europäischen und einen japanischen Satelliten in den Weltraum gebracht. 27 Minuten nach dem Ariane-Start vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana wurden die beiden Satelliten im Weltraum ausgesetzt. Es war der 110. Start einer Ariane-4-Rakete, berichtete Europas Raketenbetreiber Arianespace in Evry. In nur knapp drei Monaten haben Ariane-Raketen damit fünf Satelliten befördert.

Beide Satelliten mit einem Gewicht von zusammen gut vier Tonnen wurden von dem US-Unternehmen Boeing Satellite Systems gebaut. Der europäische Satellit ist der achte in einer Reihe von Satelliten des Luxemburger Betreibers Ses Astra, die von einer Ariane-Rakete in den Weltraum befördert wurden. Astra 3A soll in den nächsten zehn Jahren den deutschsprachigen Raum mit direkten Breitbanddiensten versorgen.

JCSAT-8 ist der 17. japanische Satellit, der von einer Ariane in den Weltraum gebracht worden ist. Er wird für die Telekommunikation in asiatisch-pazifischen Regionen eingesetzt. Im Auftragsbuch von Arianespace stehen nach dem erfolgreichen Start noch 38 Satelliten sowie 9 Flüge für die Internationale Weltraumstation. Der nächste Start einer Ariane-4-Rakete ist am 16. April geplant. (APA)

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