Grenzüberschreitender Schlag gegen Ecstasy-Schmuggler

28. März 2002, 23:04
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Insgesamt 335.000 Tabletten - 20.000 Stück am Wiener Westbahnhof gefunden

Wien/Den Haag - Grenzüberschreitend sind in den vergangenen Tagen Zollbeamte und Ermittler der Europäischen Polizeibehörde Europol gegen Ecstasy-Schmuggler vorgegangen.

20.000 Stück am Wiener Westbahnhof gefunden

Laut einer Aussendung von Europol am Donnerstagabend wurden bei der so genannten Operation "Mercure" auf mehreren Flughäfen insgesamt rund 335.000 Tabletten mit einem Gesamt-Straßenverkaufswert von 7,75 Millionen Euro beschlagnahmt. 13 Personen wurden verhaftet. Auch in Österreich wurden 20.000 Stück Ecstasy beschlagnahmt, wie ein Polizeisprecher der APA auf Anfrage mitteilte.

Organisation von Frankreich aus

Organisiert wurde die Aktion von den Zollbehörden in Franbkreich. Deutschland und den Niederlanden. Eingebunden in die Operation waren Kanada, Australien, die USA, die Schweiz, Island und die meisten der EU-Mitgliedstaaten, berichtete Europol. Die Drogengruppe der Polizeibehörde unterstützte die Zollbehörden. Ziel war es, Drogenkuriere aufzuspüren und zu verhaften, die synthetische Suchtmittel von Europa in die USA, nach Kanada und Australien bringen.

Fündig wurden die Beamten unter anderem auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol, wo 89.000 Tabletten sichergestellt wurden. In Frankfurt am Main fand man 83.000 Stück, in Zürich 40.000, in Madrid 27.000, in Brüssel 10.000, in Paris-Charles de Gaulle 26.500 sowie in Miami 59.000 Tabletten.(APA)

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