50 Kämpfer der Taliban und El Kaida laut Radiobericht getötet

28. März 2002, 17:19
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US-Soldat bei Minenexplosion nahe Kandahar getötet

Kabul/Washington - Afghanische und internationale Truppen haben einem Radiobericht zufolge in der Provinz Paktia im Osten Afghanistans bei Gefechten rund 50 Kämpfer der Taliban und El Kaida getötet. Die Kämpfe hätten im Bezirk Neka in der Nähe der Stadt Gardes stattgefunden, berichtete der staatliche Sender Kabul Radio am Donnerstag. Drei gegnerische Kämpfer seien verwundet worden. Welche Einheiten der internationalen Allianz beteiligt waren und ob die Kämpfe beendet waren, wurde nicht berichtet.

Die US-Armee teilte mit, bei der Explosion eines Sprengsatzes südlich von Kandahar seien einer ihrer Soldaten getötet und ein weiterer verletzt worden. Das Zentralkommando der US-Armee in Tampa, Bundesstaat Florida, erklärte, der Zwischenfall habe sich während einer Übung ereignet. Offenbar sei einer der Soldaten auf eine Landmine getreten.

Seit Beginn des von den USA ausgerufenen Krieges gegen den Terrorismus vor einem halben Jahr sind in dem Einsatz in Afghanistan und der Region 31 US-Soldaten getötet worden. Die USA haben rund 6000 Soldaten in Afghanistan stationiert.

Die USA hatten am 7. Oktober mit dem Krieg in Afghanistan begonnen, wo die später gestürzte radikal-islamische Taliban-Regierung dem moslemischen Extremisten Osama bin Laden Gastrecht gewährte. Die USA machen Bin Laden und dessen Organisation El Kaida für die Anschläge vom 11. September verantwortlich, bei denen fast 3000 Menschen getötet wurden.(APA/Reuters)

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