Philips-Lebring: Maßnahmenpaket vorgestellt

28. März 2002, 17:53
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Arbeitsstiftung wird ausgeweitet - Paket zur Ansiedlung neuer Betriebe

Graz - Arbeitsminister Martin Bartenstein (V) hat am Donnerstag im Philips-Werk im südsteirischen Lebring ein umfangreiches Paket zur Erhaltung der Arbeitsplätze und zur Aufrechterhaltung des Standortes vorgestellt. Vorige Woche hatte die Unternehmensleitung des LG-Philips-Bildröhrenwerks der rund 700 Personen zählenden Lebringer Belegschaft das Aus mit Ende des Jahres angekündigt. Bartenstein sprach von einer Ausweitung der Arbeitsstiftung, einem Paket zur Ansiedelung neuer Betriebe vor Ort sowie von einer Arbeitsmarktförderung in Höhe von 10 Mill. Euro.

8,5 Millionen Euro für Arbeitsstiftung

Die Eckpunkte des Konzepts, das Bartenstein bei seiner Besprechung mit Belegschaftsvertretern und der Unternehmensleitung sowie dem steirischen AMS-Chef in Lebring im Gepäck hatte, umfassen unter anderem Mittel zur Ausweitung der Arbeitsstiftung auf potenziell rund 700 Personen, sobald das Endkonzept vorliege. Laut einem Sprecher des Ministers soll das Arbeitsmarktservice dafür 8,5 Mill. Euro zur Verfügung stellen. Ob sich das Land Steiermark daran beteilige, sei noch nicht geklärt.

Betriebsansiedlung

Weiters werde es ein Paket zur Ansiedelung neuer Betriebe am Philips-Standort geben. Für dieses stünden je 20 Mill. Euro einerseits aus Mitteln des ERP-Fonds sowie der Bürges-Bank zur Besicherung von Krediten zur Verfügung. Von Seiten der Arbeitsmarktförderung gebe es rund 10 Mill. Euro, die sich der Bund und das Land Steiermark teilen sollen. (APA)

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