Überraschendes Köpferollen bei Steyr Powertrain

28. März 2002, 11:27
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Vorstände Aita und Müller müssen kurzfristig gehen

Wien - Zu einem überraschenden Köpferollen im Top-Management des zum Magna-Konzern gehörenden Autozulieferers Steyr Powertrain ist es vergangene Woche gekommen. Vorstandschef Rudolf Aita und sein Kollege Hermann Müller sind kurzfristig ihrer Posten enthoben worden, berichtet das "Wirtschaftsblatt" in seiner Donnerstagausgabe. Das Faktum wurde der Zeitung sowohl von der Magna Europe-Zentrale in Oberwaltersdorf als auch von Aita selbst bestätigt. Kommentiert wurde es von keiner der beiden Seiten.

Aita legte lediglich Wert auf die Feststellung, dass sein überraschender Abgang keinerlei strafrechtlich relevante Hintergründe habe. "Angeblich haben die beiden Zielvorgaben der Magna-Zentrale im niederösterreichischen Oberwaltersdorf nur ungenügend erfüllt", mutmaßt die Zeitung.

Die vor zwei Jahren von der Fahrzeugtechnik abgespaltene Steyr Powertrain produziert in Lannach, Ilz (Steiermark) und Saltillo (Mexiko) mit rund 1.400 Beschäftigten Komponenten für Antriebssysteme. Nach den jüngsten verfügbaren Firmendaten wurden im Jahr 2000 268 Mill. Euro umgesetzt. (APA)

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