Singapur: Inhaftierte deutsche Studentin nicht mehr von Todesstrafe bedroht

28. März 2002, 11:10
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Sichergestellte Rauschgiftmenge lag unter 500 Gramm

Singapur - Eine in Singapur inhaftierte Deutsche ist nicht mehr von Todesstrafe bedroht. Nach einer neuen Anklage von Donnerstag wird ihr jetzt nur noch Drogenhandel in einem weniger schweren Fall vorgeworfen. Der Richter stimmte einer Kaution in der Höhe von 150.000 Singapur-Dollar (93.000 Euro) zu.

Das bei ihrer Verhaftung sicher gestellte Haschisch enthalte weniger als 500 Gramm reines Cannabis, teilte ihr Anwalt mit. Dies habe eine Laboruntersuchung ergeben. Die 23-Jährige war vor zwei Wochen wegen des Besitzes von Haschisch und mutmaßlichen Drogenhandels festgenommen worden. Der Besitz von mehr als einem halben Kilogramm Cannabis zum Verkauf wird in Singapur mit dem Tod durch den Strang bestraft.(APA/dpa)

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