Zahl der Bergtoten in Österreich angestiegen

27. März 2002, 22:03
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Opfer von Kaprun nicht mitgerechnet

Klagenfurt - Die Zahl der Bergtoten ist im vergangenen Jahr weiter angestiegen. Waren 2000 in Österreich 199 Todesopfer registriert worden, so kam im Vorjahr bei Einsätzen der Bergrettung für 220 Personen jede Hilfe zu spät. In der Vorjahreszahl sind allerdings die 155 Toten der Seilbahnkatastrophe von Kaprun nicht mitgezählt.

Österreichweit ist die Zahl der Einsätze von 6.676 im Jahr 2000 auf 6.508 zurückgegangen. Erfreulicherweise konnten mehr Personen - 906 gegenüber 887 - unverletzt geborgen werden. Nach Berg- und Skiunfällen wurden von der Bergrettung im vergangenen Jahr 5.618 Verletzte geborgen, um 165 weniger als 2000. Bei den geborgenen Personen handelt es sich 4.290 Aus- und 2.454 InländerInnen.

Die Bergrettung verfügt in Österreich über insgesamt 291 Ortsstellen. Im vergangenen Jahr wurden von den 10.739 Helfer und Helferinnen 52.242 Einsatz- und an die 500.000 Bereitschaftsstunden geleistet. Sie wurden dabei von 203 Lawinenhunden unterstützt. Seit dem Jahr 1945 wurden 283.595 Personen verletzt und 11.249 nur noch tot geborgen. (APA)

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