Gewerkschaft Ver.di rechnet auf jeden Fall mit Jobverlusten bei Kirch

27. März 2002, 20:07
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Allein beim defizitären Bezahlsender Premiere 2.400 Stellen gefährdet

Angesichts der Krise bei Kirch geht die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di auf jeden Fall von einem massiven Arbeitsplatzverlust bei der angeschlagenen Mediengruppe aus. Allein beim defizitären Bezahlsender Premiere seien 2.400 Stellen gefährdet, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Mittwoch in München. Weitere 400 Jobs stünden bei den Kirch-Lokalsendern in Berlin, Hamburg und München auf dem Spiel. Auch bei dem Sportsender DSF seien Arbeitsplätze gefährdet.

Die Gewerkschaft hoffe, dass die Banken die drohende Insolvenz der KirchGruppe noch abwenden können, betonte der Sprecher. Nur so sei zu verhindern, dass die potenziellen Investoren Rupert Murdoch und Silvio Berlusconi an der Unternehmensgruppe "Leichenfledderei" begingen. (APA/AP)

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