US-Sanktionen gegen Al-Aksa-Brigaden

27. März 2002, 16:25
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Washington lässt alle Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten einfrieren - Mitgliedern wird Einreise verweigert

Washington - Die US-Regierung hat am Mittwoch ihre Sanktionen gegen die Al-Aksa-Brigaden in Kraft gesetzt. Der radikal-palästinensischen Gruppe wird es damit unter anderem untersagt, Gelder in den USA einzutreiben. Außerdem werden alle Vermögenswerte der Al-Aksa-Brigaden in den Vereinigten Staaten eingefroren und ihren Mitgliedern die Einreise untersagt.

Die Gruppe war in der vergangenen Woche von dem US-Außenministerium auf seine Liste ausländischer Terror-Organisationen gesetzt worden. Die Al-Aksa-Brigaden stehen der Fatah-Organisation von Palästinenserpräsident Yasser Arafat nahe. Die Brigaden hatten die Verantwortung für mehrere Anschläge in den vergangenen Tagen übernommen. Die US-Sanktionen gegen die Brigaden gelten als Signal der Missbilligung gegenüber Arafat. Das US-Außenministerium setzte außerdem eine algerische Organisation, die Salafisten-Gruppe für Predigt und Kampf, auf seine Liste terroristischer Organisationen.(APA)

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