UMTS-Lizenzen in Irland vor Vergabe

27. März 2002, 16:50
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Angebotsfrist am Mittwoch ausgelaufen - Fünf Gebote für vier Lizenzen eingereicht

Das Rennen um Lizenzen für die dritte Mobilfunkgeneration UMTS in Irland geht in die heiße Phase. Am Mittwoch ist die Einreichfrist für die Gebote ausgelaufen. Die irische Telekommunikationsbehörde hat eine "Class-A-Lizenz" für 51 Mill. Euro und drei "Class-B-Lizenzen" für jeweils 114 Mill. Euro ausgeschrieben.

"Class-A" bis 2008

Bei der "Class-A-Lizenz" verpflichtet die Betreiber, bis zum Jahr 2008 UMTS-Dienste für 83 Prozent der Bevölkerung anzubieten. Bei der "Class-B-Lizenz" müssen im selben Zeitraum 53 Prozent der Bevölkerung erreicht werden. Beide Lizenz-Typen haben eine Laufzeit von 20 Jahren.

Fünf Gebote für vier Lizenzen

Die irische Telekommunikationsbehörde hat fünf Gebote für die vier ausgeschriebenen UMTS-Lizenzen erhalten. Wie die Behörde mitteilte, hat sich die Hutchison Whampoa Ltd, Hongkong, für eine A-Lizenz beworben. Das Telekommunikationsunternehmen mmO2, London, habe sich ebenso wie die Vodafone Group plc, Newbury, sowohl für die A-Lizenz als auch für die B-Lizenzen beworben. Beide Lizenz-Typen haben eine Laufzeit von 20 Jahren. Die Gewinner der Ausschreibung sollen nicht vor Juni bekannt gegeben werden.(APA/vwd)

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