Bartenstein hofft auf Einlenken der FPÖ

27. März 2002, 14:09
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Sonntags-Arbeit für Wirtschaftsminister kein Thema

Wien - Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (V) hofft und geht davon aus, dass die Ladenöffnungszeiten noch in dieser Legislaturperiode wieder zum Thema werden. Im Gespräch mit der APA meinte er zwar, dass es derzeit mit der FPÖ keine Verhandlungen dazu gebe: "Wenn der Koalitionspartner hier aber Kompromissbereitschaft signalisiert, kann man das Thema sehr schnell zu einem guten Ende bringen".

Ein klares Nein Bartensteins gibt es allerdings zu zusätzlicher Sonntags-Arbeit. Mit Ausnahme der Betreiber einiger großer Handelshäuser gebe es hier allgemeinen Konsens, dass keine Änderung notwendig sei.

"Weitere Liberalisierung notwendig"

Prinzipiell ist der Wirtschaftsminister unverändert der Ansicht, dass bei den Öffnungszeiten eine weitere Liberalisierung notwendig ist: "Die Schlusslicht-Position Österreichs beim Ladenschluss steht uns nicht gut an".

Dabei verweist Bartenstein auf den drohenden Kaufkraftabfluss über die Grenzen, der in Zukunft noch stärker zu werden drohe. Man könne nicht auf der einen Seite Jobs haben wollen, aber auf der anderen Seite die Chancen auslassen. Daher glaubt der Wirtschaftsminister, dass sich in Bälde die Stimmen mehren, die eine weitere Liberalisierung unterstützen werden.(APA)

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