Berlusconi will kein Geld mehr in KirchMedia investieren

27. März 2002, 13:59
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"Es sind die Banken, die daran arbeiten. Es gibt keine konkreten Pläne zu diskutieren."

Der italienische Medienkonzern Mediaset des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi will nach eigenen Angaben kein Geld mehr in die von der Insolvenz bedrohte KirchGruppe investieren.

"Es gibt keine konkreten Pläne zu diskutieren"

"Wir haben nicht die Absicht, noch mehr Geld in Kirch hineinzustecken", sagte Mediaset-Chairman Fedele Confalonieri am Dienstag auf einer Analystenkonferenz in Mailand. Mediaset sei in Bezug auf Kirch nicht aktiv, fügte Finanzdirektor Marco Giordani hinzu. "Es sind die Banken, die daran arbeiten. Es gibt keine konkreten Pläne zu diskutieren."

Der von der Familie des italienischen Ministerpräsidenten kontrollierte Mediaset-Konzern ist nach Angaben aus Finanzkreisen als Kirch-Minderheitsgesellschafter in Verhandlungen mit Banken über die zukünftige Kontrolle der Filmgesellschaft KirchMedia involviert. Dabei ist die Frage, inwieweit sich Mediaset und andere Investoren an einer Kapitalerhöhung bei KirchMedia beteiligen, um die Liquidität der Gesellschaft zu sichern. (APA/Reuters)

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