CLC will Camelot zur Gänze übernehmen

28. März 2002, 18:23
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CLC-Grundkapital erhöht sich um fast neun Millionen Euro

Wien - Der börsenotierte Linzer Call-Center-Betreiber CLC macht ernst mit der vollständigen Übernahme des deutschen Mitbewerbers Camelot. Derzeit hält CLC 58,04 Prozent an Camelot, der Rest ist im Streubesitz. Am Donnerstag hat die CLC ihr Angebot an die Camelot-Aktionäre konkret gemacht.

Demnach bietet die CLC für vier Camelot-Aktien eine CLC-Aktie. Der Ausgabebetrag für die neuen Aktien beträgt 4,84 Euro je Stückaktie. Der Preis für den Erwerb der Camelot-Aktien beträgt somit 1,21 Euro je Stückaktie. Zur Zeichnung der neuen Aktien wurde die Norddeutsche Landesbank, Hannover, als Umtausch-Treuhänderin für die das Angebot annehmenden Camelot-Aktionäre zugelassen.

Die Übernahme schaffe einen führenden Anbieter von Kundenbetreuungslösungen im deutschsprachigen Raum und biete die Ausgangsbasis für die weitere Expansion in Zentral- und Osteuropa, so CLC am Donnerstag im "Amtsblatt" der Wiener Zeitung".

Das Grundkapital der CLC erhöht sich durch die Ausgabe der neuen Aktien von derzeit 7,822.603 Euro um bis zu 864.947 Euro auf bis zu 8,687.550 Euro. Die Kapitalaufstockung hat die Hauptversammlung bereits am 23. November 2001 genehmigt. (APA)

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