Ben-Eliezer: Reiseverbot für Arafat ist "Fehler"

27. März 2002, 10:55
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Israelischer Verteidigungsminister warnt vor Terror-Eskalation

Jerusalem - Der israelische Verteidigungsminister und Vorsitzende der Arbeiterpartei, Benjamin Ben-Eliezer, hat das Reiseverbot für den in Ramallah unter Hausarrest stehenden palästinensischen Präsidenten Yasser Jassir Arafat zum Gipfel der Arabischen Liga in Beirut als "Fehler" bezeichnet. Die Entscheidung von Premier Ariel Sharon, Arafat nicht zu dem Gipfel in der libanesischen Hauptstadt fahren zu lassen, werde "eine terroristische Eskalation" provozieren, sagte Ben-Eliezer der Tageszeitung "Maariv" (Mittwoch-Ausgabe).

Arafat werde ohnehin "in jedem Fall" an dem Gipfel teilnehmen und den Mittelpunkt darstellen, "selbst wenn er nicht persönlich anwesend ist". Israel werde von Arafats Abwesenheit nicht profitieren, betonte Ben-Eliezer. (APA)

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