Wiener ÖVP: Finz sagt nicht von vornherein nein

27. März 2002, 11:13
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Finanz-Staatssekretär kann sich Görg-Nachfolge vorstellen - Kritik an der Arbeit der gegenwärtigen Landespartei

Wien - Finanzstaatssekretär Alfred Finz (V) kann sich offenbar eine Nachfolge von Bernhard Görg als Wiener ÖVP-Chef vorstellen. Im Gespräch mit den "Oberösterreichischen Nachrichten" betonte er, nicht zu jenen zu gehören, "die von vornherein nein sagen". Die Frage, ob er im Fall seiner Kür das Amt im Finanzministerium zurücklegen würde, beantwortet Finz ausweichend: "Das lasse ich auf mich zukommen, wenn es so weit wäre."

Zur Arbeit von Görg fällt Finz wenig Gutes ein. Die ÖVP sei in Wien auf einen Prozentsatz herabgesunken, mit dem man "nicht mehr zu den führenden Kräften gehört". Mit der SPÖ gebe es nun "eine Partei, die das Monopol auf die Stadtpolitik hat". Man hätte "noch mehr auf die Bedürfnisse der Bürger eingehen" müssen, meint der Staatssekretär. Als Schwerpunkte sieht Finz die Verbesserung der Wohnungssituation, "mehr Grün in der Stadt", die Parkplatzsituation und die "Vermeidung von Ghettos". (APA)

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