Minen erschweren Hilfsarbeiten

27. März 2002, 14:53
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Viele Dörfer in der Erdbebenregion sind nicht erreichbar

Nahrin - Zahlreiche Landminen erschweren nach Angaben der Vereinten Nationen die Arbeit der Hilfsorganisationen in der nordafghanischen Erdbebenregion. Die Rettungskräfte versuchten noch immer, in entlegene Dörfer um die Stadt Nahrin zu gelangen, sagte die UN-Koordinatorin für Nordafghanistan, Farhana Faruki, am Mittwoch vor Ort.

Erste Nothilfe per Hubschrauber

Viele Gegenden seien jedoch so vermint, dass sie unerreichbar seien. Durch das Erdbebengebiet verlief die Front, an der sich die Taliban und die Nordallianz im vergangenen Jahr heftige Kämpfe geliefert hatten. Die Internationale Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) schickte unterdessen nach eigenen Angaben norwegische Minenräumspezialisten und britische Pioniere zur Unterstützung der Hilfsarbeiten in die Region. Die UNO liefert erste Nothilfe per Hubschrauber.

Ein starkes Nachbeben erschwerte am Mittwoch die Rettungsarbeiten noch zusätzlich. (APA)

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