Umweltschützer bei Protest gegen Pipeline in Ecuador inhaftiert

27. März 2002, 06:32
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14 Ausländer unter Festgenommenen

Quito - Bei einer Protestaktion gegen den Bau einer Pipeline durch ein Naturschutzgebiet in Ecuador hat die Polizei 17 Menschen festgenommen, 14 von ihnen Ausländer. Nach Angaben der Umweltgruppe Ökologische Aktion handelte es sich dabei um drei Deutsche, zwei Franzosen, zwei Italiener, einen Schweden, einen Iren, einen Amerikaner vier Kolumbianer und drei Ecuadorianer. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag mitteilte, hatten die Demonstranten nahe der Baustelle für die Pipeline ihre Zelte aufgeschlagen und waren daraufhin zum Verlassen des Geländes aufgefordert worden. S

ie seien schließlich wegen öffentlichen Widerstandes und Behinderung der Konstruktionsarbeiten festgenommen und dann zur Überprüfung ihrer Pässe vorerst inhaftiert worden. Die Gruppe Ökologische Aktion veranstaltet seit Jänner regelmäßig Proteste gegen die Pipeline in dem Naturreservat. Nach Regierungsangaben handelt es sich bei dem Projekt im Wert von gut einer Milliarde Dollar (1,142 Mrd. Euro) um die größte Investition des Landes seit 30 Jahren. (APA)

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