Bergunfälle nehmen zu

26. März 2002, 22:03
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Im Vorjahr starben 220 Menschen

Klagenfurt - Im Jahr 2001 kam in Österreichs Bergen für 220 Menschen jede Hilfe zu spät. Damit ist die Zahl der Bergtoten im vergangenen Jahr weiter angestiegen. 2000 waren 199 Todesopfer registriert worden - die 155 Toten der Seilbahnkatastrophe von Kaprun nicht eingerechnet.

Österreichweit ist die Zahl der Einsätze allerdings von 6676 im Jahr 2000 auf 6508 zurückgegangen. Mehr Personen - 906 gegenüber 887 - konnten unverletzt geborgen werden. Nach Berg- und Skiunfällen wurden von der Bergrettung im vergangenen Jahr 5618 Verletzte geborgen, um 165 weniger als 2000.

Die Bergrettung verfügt in Österreich über insgesamt 291 Ortsstellen. Im vergangenen Jahr wurden von den 10.739 Helfern und Helferinnen 52.242 Einsatz- und an die 500.000 Bereitschaftsstunden geleistet. Sie wurden dabei von 203 Lawinenhunden unterstützt. Seit dem Jahr 1945 wurden 283.595 Personen verletzt und 11.249 nur noch tot geborgen. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 27.3.2002, APA)

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