Arbeiterkammer nimmt Vorwürfe gegen Toni's Freilandeier zurück

26. März 2002, 18:35
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Vermeintliche Käfig-Spuren stammen von Stroh

Linz - Im Streit, ob Freilandeier wirklich von "glücklichen" Hühnern oder solchen aus Legebatterien gelegt wurden, ist rechtzeitig vor Ostern Friede eingekehrt. Die Arbeiterkammer Oberösterreich nimmt die gegen "Toni`s Freilandeier" erhobenen Vorwürfe zurück.

Die Arbeiterkammer hatte kritisiert, bei Toni`s Freilandeiern, die bei Probeeinkäufen erworben wurden, seien unter UV-Licht Abrollspuren festgestellt worden, die auf Legebatteriehaltung hindeuten. Dies wurde von Toni Hubmann, Geschäftsführer und Eigentümer von Toni's Freilandeier bestritten.

Stroh- statt Käfigspuren

Eine nochmalige Überprüfung durch Experten der Kontrollstelle für artgemäße Nutztierhaltung gemeinsam mit der Arbeiterkammer ergab nun, dass es sich bei den an "Toni's Freilandeier" gefundenen "Abrollspuren" tatsächlich um Strohspuren handle. Die geprüften Eier würden demnach unbestritten aus Freilandhaltung stammen.

Die Arbeiterkammer Oberösterreich bestätigt deshalb, dass die "Freilandeier" ihren Namen zu Recht tragen und bedauert den von ihr erhobenen Vorwurf des "Etikettenschwindels". "Mit dieser Ehrenerklärung ist unser guter Ruf wieder hergestellt. Wir verzichten daher auf weitere Schadensersatzforderungen", stellte Toni Hubmann fest. (APA)

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