Das Recht eines Malers, Architekten und Regisseurs

26. März 2002, 14:43
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Steven Spielberg wehrt sich gegen Kritik an Neuauflage von "E.T."

Hamburg - Der amerikanische Regisseur Steven Spielberg wehrt sich gegen Kritik an seiner Neuauflage des Films "E.T.". "Warum soll ein Maler, Architekt oder Regisseur nicht das Recht haben, sein Werk zu verändern?", sagte der 55-Jährige in einem am Dienstag veröffentlichen Interview der Zeitschrift "Stern". In dem 20 Jahre alten Klassiker versucht ein Außerirdischer, der auf der Erde gelandet ist, mit Hilfe des kleinen Jungen Elliott ins All zurückzukehren.

In der digital überarbeiteten Jubiläumsfassung tragen die Polizisten, die E.T. jagen, keine Waffen mehr. "Ich hätte diese Szene schon vor 20 Jahren rausschmeißen sollen. Waffen sind in 'E.T.' völlig überflüssig, die Erwachsenen sind Bedrohung genug", sagte Spielberg. Als Kind habe er immer gerne so sein wollen wie Elliott: "Als Filmemacher kann ich einen Helden erfinden, der all den Mut hat, den ich nie hatte als Kind." (APA)

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