Abkehr vom "Synthetischen"

26. März 2002, 12:58
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Real music for real people! - Joseph Malik - "Diverse"

"Diese Musik ist das wahre Leben und kein synthetisches Vergnügen." - So steht es im Pressetext zu Joseph Maliks Album "Diverse" zu lesen. Und gerade das macht den Reiz aus: Die Abkehr vom Synthetischen - im Sinne von "ohne Seele" - die Hingabe zum Singer-Songwritertum - zu Soul, R&B, Folk, Country, Jazz oder Dance, und dabei immer etwas zurückhaltend und leise.

Joseph Malik begann in den frühen 90igern als DJ, Club-Promoter und Produzent in Schottland. 1993 traf Malik beim Internationalen Kunst Festival auf AJ, einen alten Freund aus der Hip Hop Szene der 80iger. Musikalische Produkte des Duos folgten: "MF’ Outa National" auf dem "Headz" Vol.1 Sampler von Mo Wax. Ab 1994 Veröffentlichungen unter dem Namen "Black Anized" beim Stereo MC’s Label "Response". 1996 gründeten sie ihr eigenes Label "Yush Records". 1997 kehrte Malik "Black Anized" und "Yush Records" den Rücken, um sich wieder verstärkt in der Clubszene zu engagieren - versuchte die englische New Wave und die europäische NuJazz Szene zu pushen. Für "High Jazz", Maxi und Track auf der Trüby Trio "DJ Kicks" (K7)lieh Malik jedoch wieder seine Stimme, die nun bei Joseph Malik - "Diverse" ganz im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. (red)

Joseph Malik - "Diverse"
COMPOST RECORDS
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