Microsoft attackiert Red Hat

26. März 2002, 14:03
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Eigene Unfähigkeit und nicht Praktiken des Softwareriesen seien Schuld für mangelnde Popularität von Linux

Im Zuge des Kartellrechstverfahrens gegen Microsoft hat der Anwalt des Softwareriesen Vorwürfe des Chief Technology Officer (CTO) von Red Hat, Michael Tiemann, wonach Microsoft aktiv die Zusammenarbeit ihrer Netzerksoftware mit anderen Betriebssystemen verhindert habe, zurückgewiesen.

Eigene Fehler

Viel mehr sei das Geschäftsgebaren des Linux Distributors selbst an der mangelnden Popularität von Linux schuld, so sei viel zu wenig Geld in die Entwicklung gesteckt worden. Außerdem habe sich Red Hat zu wenig darum gekümmert, Entwickler für das Open Source Betriebssystem zu begeistern. Tiemann hielt dem entgegen, dass Red Hat für solche Aufgaben auf Entwickler außerhalb der eigenen Firma vertraue. Er betonte auch, dass die Umsetzung von Microsoft Office für Linux – wie von den neun klagenden Bundesstaaten gefordert – die Akzeptanz des freien Betriebssystems entscheidend fördern würde. (red)

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