21-Jähriger attackierte Lebensgefährtin mit Messer

26. März 2002, 10:29
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Weil seine Lebensgefährtin keine Dreierbeziehung eingehen wollte

Tulln/Mödling - Weil seine Lebensgefährtin nichts davon gehalten hatte, eine Dreierbeziehung einzugehen, griff ein beschäftigungsloser 21-Jähriger am Sonntag in Reidling (Bezirk Tulln) zu einem Messer und fügte der Frau eine Schnittverletzung am Oberkörper zu. Der Mann wurde ebenso dem Gericht eingeliefert wie ein 60 Jahre alter Pensionist, der am Montag in Achau (Bezirk Mödling) seine Ehefrau geschlagen, mit dem Umbringen bedroht und letztlich auch einen Gendarmen attackiert hatte, teilte die Sicherheitsdirektion heute, Dienstag, mit.

Zu dem Streit in Reidling war es gekommen, weil eine 46-Jährige den Vorschlag ihres Lebensgefährten, eine Dreierbeziehung mit einem Freund des Mannes einzugehen, nicht akzeptiert hatte. Sie wurde daraufhin zunächst mit Küchenmessern beworfen und in weiterer Folge mit einer 31 Zentimeter langen Klinge durch einen Schnitt von der linken Schulter abwärts verletzt. Der Frau gelang die Flucht zu einer benachbarten Freundin, von der sie ins Krankenhaus St. Pölten gebracht wurde. Der Tatverdächtige wurde dem Landesgericht der Stadt eingeliefert.

Bei dem Ehestreit in Achau sahen sich Gendarmeriebeamte einem amtsbekannten 60-Jährigen gegenüber, so die Sicherheitsdirektion. Mit den Angaben seiner Frau konfrontiert, war der Mann aggressiv geworden, worauf die Wegweisung und ein Betretungsverbot des gemeinsamen Wohnhauses ausgesprochen wurde. Das hatte zur Folge, dass der Pensionist einen Gendarmen mit dem Umbringen bedrohte, am Hals packte und verletzte. Der Mann wurde daraufhin überwältigt und dem Landesgericht Wiener Neustadt eingeliefert. (APA)

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