Radlervergraulbleche auf der AKH-Brücke

25. März 2002, 22:02
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Unsympathisch, aber "die einzige Möglichkeit"

Wien - Keine Frage: "Die Maßnahme ist unsympathisch. Aber es ist scheinbar die einzige Möglichkeit, das Problem zu lösen." Im Büro von Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SP) ist man nicht unbedingt stolz darauf, den Schweißtrupp losgeschickt zu haben. Dieser hat auf der Fußgängerbrücke über den Gürtel zum AKH Bleche zwischen Wand und Handlauf des Geländers geschweißt. Kosten: rund 25.000 Euro. "Wir haben es mit Verbotsschildern versucht, aber das hat nichts gebracht", erklärt Schickers Sprecher: Jene Fahrräder, die regelmäßig am Geländer der Fußgängerbrücke über den Gürtel zum AKH angehängt sind, "bekommen wir anders nicht weg".

Und dass gerade auf dem Weg zum Krankenhaus ältere oder gebrechliche Menschen ein vorhandenes Geländer auch benutzen können wollen, sei doch "hoffentlich" einzusehen. Die Alternative hieße amtliches Entfernen. Und das sei "sicherlich noch unsympathischer". (rott, Der Standard, Printausgabe, 26.03.02)

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