SkiurlauberInnen saßen in Obersteiermark fest

25. März 2002, 12:28
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Akute Lawinengefahr - Ein Meter Neuschnee im Hochschwab-Gebiet

Graz - In Teilen der Obersteiermark herrschte nach starken Schneefällen am Montag akute Lawinengefahr. Mehrere Straßen mussten gesperrt werde, so die Eisenbundesstraße (B 115) und die Verbindung von Donnersbach auf die Planneralm, wo etliche Skitouristen seit Sonntagvormittag festsaßen.

Zufahrt zur Planneralm und Präbichl gesperrt

Im Ennstal hatte der Schneefall Montagvormittag aufgehört. Dennoch blieb die zwölf Kilometer lange Zufahrt zur auf 1600 Meter Seehöhe gelegenen Planneralm bis in die Mittagsstunden wegen Lawinengefahr gesperrt. Einige SkiurlauberInnen mussten die Abreise verschieben, andere konnten ihr Urlaubsziel vorübergehend nicht erreichen.

Viel Neuschnee am Hochschwab

Auch am Montag noch starke Schneefälle wurden im Gebiet des Hochschwab-Massivs registriert: Seit Samstag fielen hier rund ein Meter Neuschnee, die Eisenbundesstraße über den Präbichl musste zwischen Eisenerz und Vordernberg gesperrt werden, so dass Orte wie Eisenerz und Hieflau nur von Norden aus über das Ennstal erreichbar waren. Wegen der schlechten Sicht und der Windböen wurde eine Befliegung durch die Lawinenkommission immer wieder verschoben. Dieser Hubschrauberflug war aber Voraussetzung für die Beuteilung der Lawinengefahr und die Freigabe der Straße. (APA)

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