Größter Supercomputer Europas ab April beim Deutschen Wetterdienst

25. März 2002, 10:19
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1.280 Prozessoren mit zwei Teraflops Rechenkapazität

Der größte europäische Supercomputer Europas steht künftig in Deutschland beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Die deutschen Wetterspezialisten wollen am 9. April einen neuen Turbo-PC in Betrieb nehmen. Das IBM-Parallelrechnersystem besteht aus 80 Rechenknoten mit jeweils 16 Prozessoren. Insgesamt stehen damit für die Aufgaben des Deutschen Wetterdienstes künftig 1.280 Prozessoren zur Verfügung. Der Supercomputer verfügt über einen Hauptspeicher von 800 Gigabyte und eine Rechenleistung von knapp unter zwei Teraflops (2,000.000,000.000 Rechenoperationen pro Sekunde).

Schrödinger I

Zum Vergleich: Österreichs größter Supercomputer "Schrödinger I" verfügt über eine 145 Gigabyte und eine Rechenleistung von 130 Gigaflops (180.000,000.000 Rechenoperationen pro Sekunde). Immerhin zählt "Schrödinger I", der seit Oktober 2001 in der Uni Wien steht, damit aber zu den TOP 200 Supercomputer der Welt. (APA)

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