YLine und Libro belasten Brain Force

26. März 2002, 13:41
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Wiener IT-Unternehmen 2001 mit roten Zahlen und Umsatzsteigerung

Wien - Das auf dem Frankfurter neuen Markt notierte Wiener IT-Unternehmen Brain Force hat das Geschäftsjahr 2001 mit deutlich roten Zahlen beendet. Aufgrund außerordentlicher Abschreibungen in der Höhe von 11,4 Mio. Euro sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 2,5 Mio. Euro im Vorjahr auf einen Wert von minus 9,1 Mio. Euro. Ohne diese Sonderabschreibungen hätte das Ergebnis 2,3 Mio. Euro betragen.

Forderungsausfälle

Der Umsatz konnte um knapp sieben Prozent auf 65,8 Mio. Euro gesteigert werden. Das Ebitda fiel zwar fast um die Hälfte, blieb aber mit 2,8 Mio. Euro deutlich positiv (2000: 4,4 Mio. Euro). Den größten Brocken bei den Sonderbelastungen machten Firmenwert-Abschreibungen in der Höhe von 9,1 Mio. Euro aus. Dazu kamen Forderungsausfälle bedingt durch Fälle wie YLine oder Libro.

Auch die Entwicklung im Ausland blieb hinter den Erwartungen zurück. Vor allem die Schweiz, wo die Brain-Force-Tochter 1gravity geschlossen wurde, entwickelte sich nicht in dem Umfang, "den wir gerne hätten", so Brain-Force-CEO Helmut Fleischmann. (pte, DER STANDARD, Printausgabe 26.3.2002)

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