Flache Emporkömmlinge im Test

25. März 2002, 18:35
4 Postings

Der Preissturz bei LC-Displays in den vergangenen Monaten lässt herkömmliche Röhrenmonitore alt aussehen

Der Anteil der Flachbildschirme unter allen verkauften Monitoren beträgt weltweit bereits rund 25 Prozent. Die neue LCD-Generation ist jetzt deutlich preiswerter und hat sich auch technisch enorm verbessert. Dies zeigt ein Test in der aktuellen Ausgabe des Computermagazins c't.

Preissturz und verbesserte Geräte

Der Preissturz bei LC-Displays in den vergangenen Monaten lässt herkömmliche Röhrenmonitore alt aussehen. Ein 15-Zoll-Flachbildschirm ist bereits für 400 Euro zu haben. Und 15-Zoll beim LC-Display entsprechen in der Praxis der Größe eines 17-Zöllers aus der Röhren-Fraktion. In punkto Bildqualität hat sich bei den Flachbildschirmen in der letzten Zeit sehr viel getan. "Die Winkelabhängigkeit war bislang ein großes Manko der LC-Displays. Bei etlichen der aktuellen Testgeräte sah das dargestellte Bild jedoch von der Seite betrachtet so gut aus wie von vorn", meint c't-Redakteur Eckhard Paul. Auch Farbwiedergabe und die mechanische Verarbeitung der Geräte haben sich enorm verbessert.

Unterschiede im Detail

Die Unterschiede zwischen teuren und preiswerten LC-Displays liegen häufig im Detail. Wer ein wenig mehr für seinen Flachbildschirm ausgibt, erhält beispielsweise die passenden Anschlüsse für die Videokamera oder den DVD-Player. Einige der teureren Geräte haben neben einem analogen auch einen digitalen Signaleingang. "Die rein digitale Ansteuerung bringt eine deutlich bessere Bildqualität, im analogen Betrieb dagegen flimmern einige Geräte", erklärt c't-Experte Eckhard Paul.

Eine echte Alternative

Flachbildschirme sind für den Heimanwender eine echte Alternative zum klobigen Röhrengerät. "Nur ausgesprochene Spielernaturen bevorzugen wegen des trägeren Bildaufbaus bei LC-Displays derzeit noch einen Röhrenmonitor", von c't. (red)

Share if you care.