Voestalpine- Aufsichtsrat beschließt Kapitalerhöhung um bis zu 20 Prozent

25. März 2002, 12:40
3 Postings

ÖIAG nutzt Bezugsrechte zu 50 Prozent

Linz/Wien - Der Vorstand der Voestalpine AG, Linz, hat in seiner Sitzung am Freitagabend in Linz wie erwartet mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung um bis zu 6,6 Millionen Stück neue Aktien oder um bis zu 20 Prozent des derzeitigen Grundkapitals beschlossen, teilte das Unternehmen Montag früh in einer Ad-hoc-Aussendung mit. Mit der Aufnahme von neuem Kapital solle die Finanzierung des weiteren Ausbaus der voestalpine-Gruppe in Richtung Verarbeitungskonzern sichergestellt werden, hieß es weiter.

Konkret beschloss der Vorstand nun, dass das von der Hauptversammlung am 7. Juli 1999 eingeräumte genehmigte Kapital bei günstigen Marktbedingungen ausgenützt werden solle. Als Emissionsführer wurde die Investmentbank UBS Warburg beauftragt. Als Co-Lead-Manager fungiert die Raiffeisen Centrobank.

ÖIAG nutzt Bezugsrechte zu 50 Prozent aus

Von Seiten des Haupteigentümers der Voestalpine, der Staatsholding ÖIAG, bestätigte eine Sprecherin von Vorstandsmitglied Peter Michaelis, dass die ÖIAG, wie bereits berichtet, ihr Bezugsrecht zu 50 Prozent ausnützen werde.

Michaelis verfolge für die ÖIAG eine Langfriststrategie, sagte die Sprecherin. Die ÖIAG wolle zuerst an einer Wertsteigerung der Voestalpine-Aktie teilnehmen und danach "zum bestmöglichen Zeitpunkt den nächsten Schritt einleiten". Worin dieser Schritt bestehen könnte, war nicht zu erfahren. (APA)

Share if you care.