Wiederaufbau in Oberhofen

24. März 2002, 19:32
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Die Welt wird täglich gefährlicher, und als älterer Mensch sieht man dem wilden Treiben um sich herum doch schon etwas ängstlicher zu als die zu jedem unbedenklichen Mitmachen bereite Jugend. Da ist es gut, wenn uns Stütze und Halt zuteil wird wie den Oberhofenern in Oberösterreich, denen der ÖVP-Seniorenbund in einer Einladung zur Debatte über die Pensionsvorhaben der Regierung zuruft: "Keine Panik!"

Weil, so die wackeren schwarzen Seniorenbündler, "Schüssel und Co. haben es in 2 Jahren geschafft, die horrende Schuldenpolitik der vergangenen SP-Finanzminister nachhaltig zu sanieren". Jetzt könne es nur noch aufwärts gehen, denn stand man zu SP-Zeiten noch vor dem Abgrund, sei man jetzt schon einen Schritt weiter. "Ein Vergleich: Nach der Katastrophe vom 11. September 2001 haben die Aufräumarbeiten den New Yorkern einiges an Beeinträchtigungen und Opfern abverlangt - der Lohn der Arbeit: jetzt geht es an den Wiederaufbau. So auch mit uns." Das tröstet. (kob)

(DER STANDARD, Printausgabe, 25.3.2002)
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