Neue Gesprächsrunde zwischen Annan und Irakern am 18. April

25. März 2002, 20:22
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UNO-Generalsekretär hofft auf substanzielles Ergebnis

New York - Der Irak ist bereit, den Dialog über die Wiederzulassung von UNO-Waffenkontrolloren am 18. April am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York wieder aufzunehmen. Die UNO hat für die neue Gesprächsrunde zwischen Generalsekretär Kofi Annan und der Delegation aus Bagdad zwei Tage anberaumt, teilte UNO-Sprecher Fred Eckhard am Montag mit. Der Generalsekretär hoffe auf ein "substanzielles Ergebnis" der Zusammenkunft. Von einem dritten Treffen sei bisher keine Rede.

Ungewiss ist bisher noch, ob die Gruppe wieder von dem irakischen Außenminister Naji Sabri geführt wird. Auch über das Programm sei noch keine Einigkeit erzielt worden, sagte Eckhard. Sabri hatte Annan am Ende der ersten Gesprächsrunde Anfang März eine Liste von Fragen überreicht, die Bagdad von der UNO beantwortet haben möchte. Annan habe die Liste inzwischen an den Weltsicherheitsrat weitergereicht, sagte Eckhard, da einige Fragen nur von diesem Gremium beantwortet werden könnten.

Beide Seiten hatten die ersten Zusammenkunft nach einjähriger Pause als "offen und nützlich" bezeichnet. Laut Eckhard hat sich Annan zur Wiederaufnahme des Dialogs bereit erklärt, nachdem Bagdad seine Bereitschaft signalisiert hatte, die Resolutionen des Sicherheitsrates zu befolgen und wieder UNO-Waffeninspektoren ins Land zu lassen. (APA/dpa)

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