Lawinenwarnung in weiten Teilen Österreichs

25. März 2002, 14:16
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Experten rechnen mit langsamem Rückgang der Gefahr

Wien - Erhebliche Lawinengefahr herrscht derzeit in weiten Teilen Österreichs. Schuld daran waren die heftigen Schneefälle der vergangenen Tage. Die Behörden bezifferten die Gefahr je nach Region mit den Stufen 3 bis 5 auf der fünfteiligen Skala. Betroffen waren die Gebiete von Vorarlberg bis Oberösterreich und die Obersteiermark. Am Montag gab es aber bereits Anzeichen für eine leichte Entspannung.

Entspannung bis Mitte der Woche

In Vorarlberg bestand laut Landeswarnzentrale abseits des gesicherten Skiraumes verbreitet noch "erhebliche" Lawinengefahr der Stufe drei auf der fünfteiligen Skala. Bis Mitte der Woche dürfte sich die Schneedecke laut Prognose verfestigen und die Gefahr langsam verringern.

Tirol und Salzburg

In Tirol bezeichneten die Experten der Landesregierung die Lawinengefahr als "überwiegend erheblich". Auf der fünfteiligen Skala wurde der Wert "3" erreicht. Im Land Salzburg wurde die Lawinengefahr in weiten Teilen als anhaltend groß eingestuft. Vor Unternehmungen in den hochalpinen Lagen wurde abgeraten.

Oberösterreich und Obersteiermark

Auch in Oberösterreich herrschte akute Lawinengefahr. In den südlichen Landesteilen war in den vergangenen drei Tagen in den Höhenlagen bis zu zwei Meter Schnee gefallen, berichtete der Lawinenwarndienst. Oberhalb von 1.000 Meter Höhe wurde Lawinenwarnstufe 4, über 1.500 Meter Höhe Stufe fünf gegeben. Wegen Lawinengefahr gesperrt waren der Pyhrnpass sowie der Koppenpass.

In Teilen der Obersteiermark wurden mehrere Straßen gesperrt, so die Eisenbundesstraße (B 115) und die Verbindung von Donnersbach auf die Planneralm, wo etliche Skitouristen seit Sonntag Vormittag festsaßen. Die Zufahrt zur Planneralm blieb bis in die Mittagsstunden wegen Lawinengefahr gesperrt. (APA)

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