Hungerstreik in mexikanischem Gefängnis

23. März 2002, 10:58
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Insassen nähten sich Münder zu

San Cristobal de las - Mehr als 100 Häftlinge im südmexikanischen Staat Chiapas sind aus Protest gegen ihre Gefangenschaft in Hungerstreiks getreten. 14 Insassen des Gefängnisses in Tapachula nähten sich nach Behördenangaben am Freitagabend den Mund zu, um den Druck auf die Regierung zu erhöhen und ihre Freilassung zu erreichen. Die Behörden würden sich davon aber nicht beeinflussen lassen, erklärte Gefängnisdirektor Edgar Cortazar. Zum Hintergrund des Hungerstreiks wurde nichts bekannt. (APA/AP)
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