Wintereinbruch und Sommerreifen

24. März 2002, 09:43
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Schneetreiben in Österreich führte zu chaotischen Zuständen auf Transitrouten

Wien - Der Wintereinbruch in Westösterreich führte vor allem in Tirol zu chaotischen Zuständen auf den Transitrouten. Die Wetter- und Verkehrsprognosen hielten viele Autofahrer nicht davon ab, mit Sommerreifen in den Urlaub zu fahren. Im dichten Schneetreiben steckengebliebene Fahrzeuge waren laut ÖAMTC-Informationszentrale der Hauptgrund für kilometerlange Staus und absoluten Verkehrsstillstand.

Die Telefone beim ÖAMTC liefen heiß. Viele deutsche Urlauber machten ihrem Ärger über das Verkehrschaos beim Autofahrerclub Luft. Mehrköpfige Familien steckten den halben Tag auf der Fernpaßstrecke (B179), die immer wieder gesperrt werden musste, um liegengebliebene Fahrzeuge von der Strecke zu bringen, fest. Am Abend liefen Hilfsmaßnahmen der Bezirkshauptmannschaft Reutte an. Heißer Tee und warme Decken wurden unter den Autofahrern verteilt.

Schneebedeckte Fahrbahnen führten auch auf der A 10, Tauern Autobahn, A 12, Inntal Autobahn, und A 13, Brenner Autobahn zu Behinderungen. Im Arlberggebiet kam es immer wieder zu Straßensperren wegen Straßenglätte. (red)

Laufend aktualisierte Informationen zu Straßensperren:

ÖAMTC

ARBÖ

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