STANDARD: Auch international im Spitzenfeld

22. März 2002, 19:13
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Sechs Prozent Reichweite erreichen wenige Qualitätsblätter

Erstmals 401.000 Leser weist die soeben veröffentlichte Media-Analyse dem STANDARD aus. Sechs Prozent der Österreicher und Österreicherinnen greifen damit täglich zu dieser Zeitung. Ein Wert, den international nur wenige Qualitätsblätter erreichen.

Europas größter Zeitungsverlag, Springer, kam 2001 mit seinem publizistischen Flaggschiff Die Welt in Deutschland auf eine Reichweite von 0,8 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren (Grafik). Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schafft dort 1,4 Prozent Reichweite, die Süddeutsche Zeitung 1,8 Prozent. Auch Le Monde (Frankreich), El Pais (Spanien) und Italiens Corriere della Sera verfehlen in ihren Heimatländern die Sechsprozentmarke. Die Neue Zürcher Zeitung freilich kommt in der deutschsprachigen Schweiz auf 7,4 Prozent.

Jüngste Leser

Heimische Mitbewerber in diesem Segment wie Presse oder Salzburger Nachrichten kommen ebenfalls nicht in die Nähe des STANDARD-Wertes. Erstmals statistisch eindeutig ("signifikant") liegt Die Presse mit 5,2 Prozent hinter dem STANDARD. Die Salzburger Nachrichten erreichen laut Media-Analyse für 2001 4,6 Prozent, das Wirtschaftsblatt 1,5 Prozent.

In den Daten für das zweite Halbjahr 2001 verstärkt sich der Trend des Gesamtjahres: Hier weist die Media-Analyse dem STANDARD 6,3 Prozent aus, der Presse 5,1 Prozent.

Wie bereits berichtet konnte DER STANDARD seine Reichweite bei jungen kaufkräftigen Lesern unter 40 statistisch signifikant gegenüber dem Jahr 2000 steigern. Damit bekräftigte er seine Position als Österreichs Tageszeitung mit den jüngsten Lesern. Auch bei den Akademikern festigte er seine Spitzenposition. (red/DER STANDRD; Print-Ausgabe, 23./24. März 2002)

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