Pünktlichkeit ist eine Tugend

30. März 2002, 00:14
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Produktivitätsstudie "entlarvt" Manager, ÖsterreicherInnen gehen mit gutem Beispiel voran

Jeder zehnte Manager kommt regelmäßig zu spät zu geschäftlichen Besprechungen. So lautet das Credo einer von Czipin & Proudfoot Consulting in Auftrag gegebenen Produktivitätsstudie, bei der rund 2700 CEOs von Großunternehmen in Europa, Amerika, Asien, Südafrika und Australien befragt wurden.

Im internationalen Durchschnitt gaben zehn Prozent der Befragten an, Besprechungen häufig zu verschieben oder zu spät zu kommen. Bei 41 Prozent kommt dies gelegentlich vor. Am undiszipliniertesten sind die Franzosen: Jeder fünfte hält seine Termine nicht ein. Am verlässlichsten sind im Gegensatz dazu die Japaner - 60 Prozent der befragten Manager weichen selten bis nie von vereinbarten Terminen ab, nur vier Prozent kommen regelmäßig zu spät.

Österreich hat mit lediglich acht Prozent notorischen Zuspätkommern die niedrigste Rate im europäischen Vergleich. Knapp die Hälfte der heimischen Manager gibt sogar an, immer pünktlich zu sein. Damit rangiert Österreich im weltweiten Vergleich auf Platz zwei gleich hinter Japan.

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