66 Straußenvögel beim türkischen Zoll vergiftet

22. März 2002, 16:04
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Wegen Formular-Problem blieben Tiere im Lastwagen eingepfercht

Istanbul - Bürokratische Probleme bei der Einfuhr in die Türkei haben 66 Straußenvögel das Leben gekostet.

Das berichtete am Freitag die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Weil die Gesundheitsbescheinigung nicht im Original vorgelegen habe, habe der Zoll in Istanbul die Tiere aus Italien nicht freigegeben, klagte der Züchter Alp Deniz.

Um das Leiden der im Lastwagen eingepferchten Vögel nicht zu verlängern, habe er nach einer Woche keinen anderen Ausweg gesehen als die Tiere zu vergiften. "Wegen einer einzigen Bescheinigung mussten 66 Straußenvögel sterben", sagte Deniz. Nach Angaben des Züchters hatten die Vögel zuvor die tierärztliche Kontrolle an der Grenze ohne Beanstandung passiert. (APA)

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