ISS-Crew wird (US-)Rekord brechen

23. März 2002, 16:54
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... nicht ganz freiwillig allerdings: technische Schwierigkeiten zwingen zum Verweilen im Orbit

Washington - Die drei Langzeitbewohner der Internationalen Raumstation ISS bleiben wegen eines technischen Problems länger im All und werden damit einen neuen US-Langzeitrekord aufstellen. Wie die Raumfahrtbehörde NASA am Freitag mitteilte, gibt es ein Problem an dem kanadischen Roboterarm der Station, der für den weiteren Ausbau des Außenpostens im All unentbehrlich ist.

Der für den 6. Mai geplante Start der Raumfähre Endeavour mit der Austauschcrew müsse nun mindestens bis zum 31. Mai verschoben werden, um die Astronauten für den Austausch von einem der sieben Armgelenke im All zu trainieren. Die Shuttle-Mission selbst wurde auf zwölf Tage verlängert.

Die Langzeitbewohner an Bord der ISS - der russische Kommandant Juri Onufrienko sowie die Amerikaner Carl Walz und Daniel Bursch - werden damit mindestens 189 Tage im All bleiben. Der bisherige US-Rekord lag bei 188 Tagen. Russische Kosmonauten waren allerdings schon teilweise bis zu einem Jahr an Bord der früheren Raumstation "Mir" im All. (APA/dpa)

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