Eurozone mit roter Handelsbilanz im Jänner

22. März 2002, 12:30
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Volkswirte hatten Überschuss erwartet

Luxemburg - Im Handel mit Drittländern hat die Eurozone im Jänner 2002 ein Defizit von 0,6 Mrd. Euro verbucht. Dieser ersten Schätzung, die die EU-Statistiker von Eurostat am Freitag abgaben, stehen Prognosen von Ökonomen gegenüber, die von einem Überschuss in Höhe von 5,1 Mrd. Euro ausgegangen waren. Im Jänner 2001 hatte die Eurozone ein Defizit von 5,8 Mrd. Euro verzeichnet. Im Dezember 2001 war ein Überschuss von revidiert 8,4 Mrd. Euro erzielt worden, nach einem Überschuss von revidiert 6,3 Mrd. Euro im November.

Für die gesamte Union ist nach Einschätzung der Statistiker für Jänner ein Handelsbilanzdefizit von 7,5 Mrd. Euro zu erwarten, verglichen mit einem Defizit von 13,9 Mrd. Euro im Jänner 2001. Im Dezember 2001 haben die 15 EU-Staaten einen Überschuss von revidiert 2,0 Mrd. Euro verzeichnet, nach einem Defizit von revidiert 0,2 im November. (APA/vwd)

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