Analysten erwarten 2003 schwarze Zahlen

22. März 2002, 12:23
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Restrukturierung wird als erfolgreich bewertet - Internationales Geschäft ließ Mobilfunk wachsen

Wien - Die börsenotierte Telekom Austria (TA) liege auf Erfolgkurs, die Restrukturierung sei bisher erfolgreich verlaufen, der Personalabbau schneller als erwartet umgesetzt und der Marktanteilsverlust im Festnetzbereich verlangsamt worden, sind sich von der APA am Freitag befragte Analysten einig. Schwarze Zahlen werden allerdings erst für das Jahr 2003 erwartet.

"Die vorläufigen Zahlen für 2001 sind sehr gut und liegen beim Gruppen-Umsatz am oberen Ende der Analystenerwartungen, beim Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) sogar darüber", sagte RZB-Analystin Margit Moritz. Das gesteckte Ziel von 1,4 Mrd. Euro beim EBITDA sei mit 1,473 Mrd. Euro sogar leicht übertroffen worden. Für 2002 erwartet Moritz eine "rote Null", für 2003 einen Gewinn je Aktie von 0,19 Euro. Der 2001 verbuchte Umsatzrückgang von 5,5 Prozent im TA-Konzern (mit Mobilkom at equity) entspreche den Erwartungen, bemerkte Moritz. Für 2003 erwartet die Analystin beim Umsatz im Festnetz eine Stagnation, im Daten- und Internetbereich hingegen ein Plus.

"Das Festnetz hat überrascht"

So kommentierte Erste Bank-Analyst Konrad Sveceny die heute veröffentlichten TA-Zahlen. Auch der Mobilfunkbereich zeige eine erfreuliche Entwicklung, aus dem internationalen Geschäft seien bei Umsatz und EBITDA positive Steigerungen verzeichnet worden. Für 2002 erwartet der Experte für den Ex-Monopolisten ein "ausgeglichenes Ergebnis". "Die TA hat zwar bisher Restrukturierungserfolge erzielt, es liegt aber noch ein großes Stück Arbeit vor ihr", stellte Sveceny fest.

Einen Erfolg im Festnetzgeschäft erwartet sich CA IB-Analyst Alfred Reisenberger von der angekündigten Kundenoffensive der TA. 2002 erwartet Reisenberger im TA-Konzern allerdings noch einen Umsatzrückgang von 7,5 Prozent, im Internet- und Datenbereich hingegen einen Anstieg. (APA)

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