Nadja Abdel Farrag ist unglücklicher Single

22. März 2002, 11:13
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"Ich habe keine wirkliche Perspektive. Was soll bloß mit mir sein, wenn ich 50 bin?"

Hamburg - Ein Jahr nach dem Auszug bei ihrem untreuen Ex Dieter Bohlen ist Nadja Abdel Farrag weiter Single und unglücklich. Sie sprach in einem "Bild"-Interview über ihre depressiven Momente: "Es gibt diese schrecklichen Tage, an denen mir auf erschreckende Weise bewusst ist: Ich bin 37, ich habe keinen Job, keinen Mann, kein Kind. Das ist ziemlich traurig, gerade für einen Menschen wie mich. Ich bin Fisch, Aszendent Krebs, ein echter Depri-Typ."

Eine neue Beziehung hat "Naddel" Farrag noch nicht gefunden. "Ach, vor ein paar Wochen war ich ein bisschen verliebt. Er ist 35, Grafiker. Wir haben nur geküsst. Junge Männer sind nichts für mich."

Nach der Trennung von Dieter Bohlen habe sie "auch an Selbstmord gedacht", sagte Farrag. "Ich saß im Auto und dachte: Der nächste Baum ist deiner. Um Weihnachten herum war es besonders schlimm." Das Gefühl der Einsamkeit beschrieb sie so: "Ich sitze in meiner kleinen Wohnung auf dem Sofa, trinke Tee, ein Glas Rotwein und flenne. Musik dürfte ich auf keinen Fall hören; sie würde nur meine Stimmung verstärken. Ich schalte den Fernseher ein und lasse mich berieseln."

Auf die Frage, wie sie Traurigkeit überwinde, sagte sie: "Da muss man sich rausziehen, sagen, dass es weitergeht, dass es ganz bestimmt besser wird." Mit Sorgen denkt sie an ihre Zukunft. Wenn sie sparsam lebe, reiche ihr Geld vier Jahre. "Was danach kommt, weiß ich nicht. Ich habe allerdings nie - auch durch die sorglose Zeit mit Dieter - in eine Rentenversicherung eingezahlt."

Farrag fügte hinzu: "Ich habe keine wirkliche Perspektive. Was soll bloß mit mir sein, wenn ich 50 bin?" Am liebsten würde sie im Fernsehen arbeiten: "Ich würde so gerne eine kleine TV-Show machen, vielleicht kochen wie Alfred Biolek." (APA)

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    foto: dap/bachmann
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